Beim Immobilienkauf schauen alle auf den Kaufpreis — dabei entscheiden die Nebenkosten mit darüber, ob Ihre Finanzierung aufgeht. Denn sie kommen obendrauf und lassen sich meist nicht mitfinanzieren.
Warum der Kaufpreis nur der Anfang ist
Wer eine Immobilie kauft, muss deutlich mehr Eigenkapital mitbringen als den reinen Kaufpreis. Die Kaufnebenkosten kommen hinzu — und Banken finanzieren sie in der Regel nicht mit, weil ihnen kein Beleihungswert gegenübersteht.
Woraus sich die Nebenkosten zusammensetzen
Drei Posten machen den Löwenanteil aus: die Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch sowie — falls beteiligt — die Maklerprovision.
Grunderwerbsteuer: der größte Brocken
Die Grunderwerbsteuer ist Ländersache und liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (u. a. NRW, Brandenburg). Schon dieser Unterschied macht bei einem Kaufpreis von 400.000 € rund 12.000 € aus — ein Grund, den Standort auch steuerlich im Blick zu haben.
So viel Eigenkapital sollten Sie einplanen
Als Faustregel gilt: Die Kaufnebenkosten sollten Sie aus eigener Tasche zahlen können, idealerweise plus einen Teil des Kaufpreises. Je mehr Eigenkapital, desto besser die Konditionen — und desto geringer Ihr Risiko.
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Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung.
