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BU-Ursachen

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Berufsunfähigkeit: Die häufigsten Ursachen — und was das für Sie bedeutet

Die Arbeitskraft ist das größte Vermögen der meisten Menschen. Doch was führt eigentlich dazu, dass jemand seinen Beruf nicht mehr ausüben kann? Die Antwort überrascht viele.

Der große Irrtum: „Mir passiert schon nichts“

Viele denken beim Wort Berufsunfähigkeit an einen schweren Unfall. Die Realität sieht anders aus: Die häufigsten Auslöser sind Krankheiten, die jeden treffen können — oft schleichend und völlig unabhängig vom ausgeübten Beruf.

Die häufigsten Ursachen im Überblick

Über ein Drittel aller Fälle geht auf psychische Erkrankungen zurück — Tendenz seit Jahren steigend. Erkrankungen des Skeletts und Bewegungsapparats sowie Krebs folgen. Unfälle machen dagegen nur einen kleinen Teil aus.

Psyche & Nerven 34 % Skelett & Rücken 20 % Krebs 17 % Sonstige 15 % Herz & Kreislauf 7 % Unfälle 7 %

Nur rund jeder vierzehnte Fall geht auf einen Unfall zurück (Werte gerundet, nach übereinstimmenden Branchenauswertungen).

Warum eine Unfallversicherung nicht reicht

Eine private Unfallversicherung leistet nur bei Unfällen — also bei einem kleinen Teil der Auslöser. Gegen die weit häufigeren Krankheitsursachen schützt sie nicht. Wer sein Einkommen wirklich absichern will, kommt an der Berufsunfähigkeitsversicherung kaum vorbei.

Früh abschließen zahlt sich aus

Psychische und orthopädische Vorerkrankungen sind zugleich die häufigsten Gründe, warum ein BU-Antrag später teurer oder gar unmöglich wird. Wer jung und gesund abschließt, sichert sich niedrige Beiträge und vollen Schutz — bevor die Gesundheitsprüfung zur Hürde wird.

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Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Ja. Nach übereinstimmenden Branchenauswertungen gehen rund ein Drittel aller Berufsunfähigkeitsfälle auf psychische Erkrankungen zurück — deutlich mehr als auf Unfälle.
In den meisten Fällen nicht. Sie wird nur unter strengen Voraussetzungen gezahlt und liegt in der Regel deutlich unter dem gewohnten Einkommen.
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