Die Arbeitskraft ist das größte Vermögen der meisten Menschen. Doch was führt eigentlich dazu, dass jemand seinen Beruf nicht mehr ausüben kann? Die Antwort überrascht viele.
Der große Irrtum: „Mir passiert schon nichts“
Viele denken beim Wort Berufsunfähigkeit an einen schweren Unfall. Die Realität sieht anders aus: Die häufigsten Auslöser sind Krankheiten, die jeden treffen können — oft schleichend und völlig unabhängig vom ausgeübten Beruf.
Die häufigsten Ursachen im Überblick
Über ein Drittel aller Fälle geht auf psychische Erkrankungen zurück — Tendenz seit Jahren steigend. Erkrankungen des Skeletts und Bewegungsapparats sowie Krebs folgen. Unfälle machen dagegen nur einen kleinen Teil aus.
Nur rund jeder vierzehnte Fall geht auf einen Unfall zurück (Werte gerundet, nach übereinstimmenden Branchenauswertungen).
Warum eine Unfallversicherung nicht reicht
Eine private Unfallversicherung leistet nur bei Unfällen — also bei einem kleinen Teil der Auslöser. Gegen die weit häufigeren Krankheitsursachen schützt sie nicht. Wer sein Einkommen wirklich absichern will, kommt an der Berufsunfähigkeitsversicherung kaum vorbei.
Früh abschließen zahlt sich aus
Psychische und orthopädische Vorerkrankungen sind zugleich die häufigsten Gründe, warum ein BU-Antrag später teurer oder gar unmöglich wird. Wer jung und gesund abschließt, sichert sich niedrige Beiträge und vollen Schutz — bevor die Gesundheitsprüfung zur Hürde wird.
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Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung.
